In die Pedale, fertig, los!
"10, 9, 8, 7,...", zählte das Publikum, das in Scharen das Mountainbike-Festival besuchte, die letzten Sekunden des 24h-Rennens herunter. Es feierte jeden einzelnen Fahrer, der erschöpft, aber glücklich die Ziellinie überquerte. Zur lautstarken Unterstützung wurden rund 2.000 Gelbe Seiten Ratschen geschwungen, die das Promotion-Team vom Sutter Telefonbuchverlag zuvor verteilt hatte. Außerdem wurden über 330,- Euro für unseren Charity-Partner VKJ, dem Verein für Kinder und Jugendarbeit, gesammelt. .JPG) .JPG)
Samstagmorgen, elf Uhr. Noch zwei Stunden bis zum Startschuss für das große Rennen. Die Sonne brennt schon jetzt vom Himmel, auf der Strecke drehen ein paar Radfahrer ihre Trainingsrunden, hinter einem Sportler weht eine Staubwolke. Zwölf Uhr, Mediaberater Maik Maik Plewka, Mitarbeiter Ingo Conrady und die beiden Verkaufsleiter Fredrichsdorf und Olaf Seibel und treffen die letzten Vorbereitungen. Reifen, Schaltung und Bremsen werden geprüft, Trikots übergestreift und die Essensvorräte abgecheckt... Liebevoll hatte Mitarbeitrin Sandra Marotta in den frühen Morgenstunden ein tolles Lager für die Männer vorbereitet, Müsliriegel, Pasta, Nervennahrung und Getränke besorgt, sodass alles da war, was das Radlerherz begehrt. Und sogar noch mehr. Auszubildende Chris Unger und Lena Feldkamp verteilten Give-Aways an die zahlreichen Zuschauer und motivierten diese sogar dazu, in diesem Jahr eine Kleinigkeit für unseren Charity-Partner, den VKJ (Verein für Kinder und Jugendarbeit), zu spenden. Dabei kamen stolze 332,31 Euro zusammen, über die sich der gemeinnützige Verein sicherlich freuen wird. .JPG) .JPG) Es dauert nicht lange, bis 2.000 Ratschen das Bild entlang der Strecke prägen. Der gesamte Landschaftspark Duisburg, eine einzigartige Kulisse für das beliebte 24h-Rennen, ist in Gelb getaucht. Allein Hundert Meter Gelbe Seiten Banner zieren das Gelände an zahlreichen attraktiven Stellen, unser Absperrband findet sogar auf 15.000 Metern Anwendung. Auffällige Segways im Gelbe Seiten Look befördern Helfer und Organisatoren schnell von einem Fleck zum nächsten und sorgen, ebenso wie der gelbe Promotionstand, für große Aufmerksamkeit.
Dreizehn Uhr. Als erster Fahrer tritt Maik Fredrichsdorf für das Sutter-Racing-Team in die Pedale; anschließend wechseln sich unserer Teammitglieder im Zwei-Runden-Takt ab. Für insgesamt 24 Stunden, bis zum Sonntagmittag. .JPG) Die größte Herausforderung für die 470 Teams ist traditionell der gefürchtete "Mount Schlacko", eine knapp 30 Meter hohe Halde, die den Radlern wie immer einiges abverlangte. "An dieser Stelle standen sehr viele Zuschauer", erzählt Maik Plewka. "Bestens gerüstet mit unseren Ratschen, feuerten sie jeden einzelnen Biker an und erzeugten so einen inneren Druck in uns, dass wir den Berg noch schneller bezwangen, als wir eigentlich bereit gewesen wären." Vor allem in den letzten 30 Minuten feuerte das Publikum die Fahrer mit wahren Beifallsstürmen an. Kein Wunder also, dass das eine oder andere Lächeln in den staubigen Gesichtern der Mountainbiker zu sehen war. Zum Jubeln fehlte dann aber doch die Kraft. "Die durch die Zuschauer angeheizte Stimmung wirkt sehr positiv, ja fast so, als wären wir kleine Helden, erinnert sich Maik Plewka weiter. "Auch jenseits der Strecke empfinde ich den Trubel als sehr schön, denn wann und wo trifft man so viele Fahrradverrückte wie auf dem 24h-Rennen in Duisburg!?" Die Frage, ob ihm das Rennen Spaß gemacht hat, beantwortet der Sportverrückte folgendermaßen: "Die Frage nach der Definition von Spaß ist bekanntermaßen ja sehr individuell. Macht es Spaß, an einem Samstag um 06:00 Uhr aufzustehen und erst Sonntag um 20:00 Uhr ins Bett zu kommen? Macht es Spaß, alle drei Stunden für ca. 45 Minuten alles zu geben, wozu der Körper fähig ist? Macht es Spaß, die ganze Nacht über vielleicht zwei Stunden zu schlafen? Macht es Spaß, Staub und Dreck zu schlucken, vielleicht zu frieren und mit Ermüdungserscheinungen zu kämpfen? Ja, mir macht es Spaß!! Und ja, ich fahre gerne wieder!" .JPG)
Die Bilanz: Das Sutter Racing Team fuhr insgesamt 61 Runden, das sind 518,5 km, und erreichte damit den 114. Platz. Die schnellste Runde des Teams fuhr Maik Plewka in 20:24 Minuten. Sehr gute Mittelwerte erreichten alle vier Fahrer, Maik Plewka fuhr im Durchschnitt 21:57 min/Runde, dicht gefolgt von Olaf Seibel, der seine schnellste Runde in 20:39 Minuten meisterte und einen Rundendurchschnitt von 22:24 Minuten hinlegte. Maik Fredrichsdorf absolvierte seine schnellste Runde in 20:58 min und fuhr im Durchschnitt die Runde in 23:23 min. Auch Ingo Conrady zeigte eine kontinuierlich hervorragende Leistung mit einer Durchschnittsrundenzeit von 24:50 min, seine schnellste Runde lag bei 22:31 min. Alle vier Fahrer fuhren auf ähnlichem Leistungsniveau - Maik Plewka und Olaf Seibel schafften 16 Runden und somit 136 km - Maik Fredrichsdorf 15 Runden (127,5 km) und Ingo Conrady 14 Runden (119 km). So bilden die vier ein wirklich gutes Team, in dem jeder Einzelne einen erheblichen Beitrag leistete und allen Grund hat, sehr stolz zu sein. Vielen Dank für den tollen, engagierten Einsatz und herzlichen Glückwunsch an unsere Fahrer zu diesem herausragenden Ergebnis!
|